HeizungsbauUnsere Fach-Installationshandwerker bauen Ihnen für die
jeweilige Erdwärmeanlage und passend zu Ihrem Gebäude das optimale Heizungssystem ein.
Für unsere Erdwärmeanlagen installieren wir folgende Heizungssyteme:
- Fussbodenheizungen, ideal bei Neubauten und Umbauten.
- Thermische Bauteilaktivierung, günstig bei Neubauten.
- großflächige Radiatorheizungen, sinnvoll bei Bestandsbauten
Bei Wärmepumpenanlagen sind Fußbodenheizungen mit niedrigen
Vorlauftemperaturen geradezu ideal. Durch die große Wärmeabgabefläche
(Flächenheizsystem) gewinnt
jeder Raum durch den hohen Anteil an Strahlungswärme an besonderer
Behaglichkeit.
Fussbodenheizungen
Bereits die Römer erkannten den besonderen Vorteil der Fussbodenheizung.
Die Fussbodenheizung sorgt dafür,
dass Wärme als besonders angenehm empfunden wird. Da die Wärmequelle bei der
Fussbodenheizung grossflächig ist, wird mit niedrigen Heiz-Mitteltemperaturen von
35°C bis 40°C ein behagliches Raumklima erzeugt.
Bei
Fußbodenheizungen sind zahlreiche Verlegearten der Rohre möglich. Um
eine weitestgehend gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum zu erreichen, sollten
Rohre mit gegenläufiger Warmwasser-Fließrichtung verlegt werden. Dies wird
erreicht, indem die Vor- und Rückläufe jeweils nebeneinander angeordnet
werden.
Fußbodenheizungssysteme können auch zur Fußbodenkühlung
genutzt werden. Im Zusammenhang mit Wärmepumpenheizungen bietet sich
diese Variante an. Die Oberflächentemperatur des Fertigfußbodens
sollte beim Fall der Kühlung 20°C nicht unterschreiten und für den Heizfall
ca. 29-35°C betragen.
Thermische Bauteilaktivierung
Bei dieser Heizungsvariante werden die Bauteile eines Gebäudes, meist die
Betondecken und die Wände zur Temperaturregulierung des Raumklimas benutzt..Bei der Installation dieser Heizungs- bzw. Kühlsysteme werden Rohrleitungen
(meist Kunststoffrohre) in den Bauteilen verlegt. Durch diese Rohre fließt
Wasser als Heiz- bzw. Kühlmedium. Die gesamte durchflossene Massivdecke bzw.
-wand wird dabei als Übertragungs- und Speichermasse thermisch aktiviert. Zur
Ausgleichung komfortbedingter Strahlungsasymetrien sollen Heizwassertemperaturen
im Heizfall nicht über 28°C und im Kühlfall nicht unter 22°C liegen.
Das thermisch aktivierte Bauteil hat einen hohen Speicherwert und gibt somit
auch Wärme
oder Kühle zeitversetzt ab. So ist die thermische Bauteilaktivierung besonders geeignet für Bürogebäude.
Radiatorheizungen
Bestehende Radiatorheizungen bei Bestandsbauten mit Gas- oder Ölheizung, die
auf hohe Vorlauftemperaturen von 55 - 60°C ausgelegt sind, sind für
Erdwärmeanlagen meist nicht sinnvoll und nicht mehr wirtschaftlich. Diese
alten Radiatoren sollten für den bestimmungsgemäßen Betrieb einer
Erdwärmeanlage erneuert werden.
Der neue Typ von Radiatorheizkörper ist genau auf den niedrigen
Temperaturbereich von Erdwärmeanlagen zugeschnitten. Diese Radiatoren sind
großflächig und mehrschichtig aufgebaut und können zusätzlich durch aktive Luftkonvektion
die Wärmeabgabeleistung verbessern (sog. aktive Radiatoren).
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